Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2020 präsentiert Arduino, der renommierte Hersteller von Mikrokontrollern, seine neuen Lösungen für die Industrie vor: Mit der "Arduino Pro"-Programm soll eine One-Stop-Lösung geschaffen werden, die die Entwicklungsprozesse drastisch verkürzt.

Der Arduino Portenta H7

Das Herzstück des neuen Programms bilden dabei zunächst einmal eine neue Serie von Mikrokontrollern. Den Anfang macht dabei das Board "Portenta H7" - ausgestattet mit einem Dual-Core ARM Cortex-M7 und einem Cortex-M4. Diesen stehen zwei Megabyte Arbeitsspeicher und 16 MB Flash zur Seite. Desweiteren gibt es Bluetooth 5.1, WLAN b/g/n, einen SD-Kartenslot, einen USB-C Anschluss und Ladeelektronik für einen 3.7V LiPo-Akku.
Verfügbar ab Ende Februar für 90€ (exkl. Steuern).

Erweiterte Unterstützung

Das neue Board läuft auf dem Betriebssystem ARM Mbed, um die bestmögliche Kompatibilität zu anderen IoT-Projekten zu bieten. Zudem wurde auch die sprachliche Auswahl erweitert: Es wird nicht nur der bereits bekannte Arduino-Code unterstützt, sondern auch Python und Javascript. Zudem kann TensorFlow Light für AI-Programmierung verwendet werden.

Desweiteren wird die PCB-Designsoftware Altium Designer und die Cloud-Plattform Altium 365 unterstützt. Für diese stehen zudem spezielle Referenzdesigns von Arduino zur Verfügung. Dies soll die Neuentwicklung von IoT-Komponenten beschleunigen.

Neue Cloudplattform

Das zweite Standbein des Pro-Programmes ist die Cloud-Anbindung, welche auf der neusten Version der Pelion IoT Platform von ARM aufgebaut ist. Über diese lassen sich IoT-Geräte verbinden, adminstrieren und überwachen. Zudem soll eine erweiterte Automatisierung der Prozesse erlaubt werden.

Über die Web- und Mobilapp lassen sich die Daten dann jederzeit und überall abrufen.

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Beitrag bei Elektronik Praxis
Arduino und ARM-Software

Geschrieben von Fabian Liebehenz